Media-Lexikon
A B C D E F G H I K L M N O P R S T V W Z- Bekanntheitsgrad
- Belegungsdauer (Anschlagdauer)
- Belegungsquote (Belegungsempfehlung)
- Beleuchtete Großflächen
- Block/Klebeblock
- Blow Up/Riesenposter
- Bogenformat (Formate)
- Briefing
- Brutto-Reichweite
- Budget (Etat)
Bekanntheitsgrad
Ausmaß, in dem eine bestimmte Marke, ein Name oder Produkt usw. "bekannt" ist. Man unterscheidet dabei nach "aktiver" (Ermittlung mit Unaided Recall) und "passiver" Bekanntheit (Ermittlung mit Aided Recall). Der Bekanntheitsgrad kann einen sehr starken Einfluss auf die Ergebnisse von Werbewirkungs-Tests haben: je höher der Bekanntheitsgrad, um so höher auch die Chance der Wiedererkennung (Werbewirkung, Aktiver Bekanntheitsgrad, Passiver Bekanntheitsgrad).
Belegungsdauer (Anschlagdauer)
Nach den Richtlinien des Fachverbands Außenwerbung e.V. (FAW) beträgt die normale Anschlagdauer, falls nichts anderes vereinbart ist, in der Anschlagwerbung zehn Tage. Um die Durchführung einheitlich ablaufender Werbefeldzüge im gesamten Bundesgebiet zu ermöglichen, ist das Kalenderjahr in 34 Dekaden unterteilt worden, die entweder zehn oder elf Tage umfassen. Bis zu 60 Tagen vor Anschlagbeginn hat jede Partei ein Rücktrittsrecht. Werbeträger wie CityLights werden im Wochenrhythmus belegt.Belegungsquote (Belegungsempfehlung)
Gibt an, in welcher Dichte die Plakate in einer Stadt oder Region verteilt sind. Sie wird als Verhältnis von einer Plakatstelle zur Anzahl der Einwohner in Tausend angegeben. Beispiel: 1:3.000 entspricht einer Belegungsquote von einer Plakatstelle zu 3.000 Einwohnern. Belegungsempfehlung: Eine optimale Reichweite erhält man bei der Belegung einer Fläche pro 3.000 Einwohner. Durch regionale Faktoren kann die empfohlene Quote variieren.
Beleuchtete Großflächen
Bei Großflächen wird die Beleuchtung durch entsprechende Vorrichtung am oberen Rahmen vorgenommen, MegaLights sind dagegen hinterleuchtet. Der Vorteil der angeleuchteten Großfläche liegt in der höheren Brillanz.
Block/Klebeblock
Eine Dekade wird aus logistischen Gründen in drei Klebeblöcke unterteilt, die jeweils drei bis vier Tage versetzt beginnen und enden. Innerhalb einer Dekade beginnt die Plakatierung in den Klebeblöcken A, B und C, also an unterschiedlichen Tagen.
Blow Up/Riesenposter
Großformatige Werbung an Baugerüsten und Fassaden. Die bis zu 1.000 m² umfassenden Werbemotive werden mittels Digitaldruck auf breite Bahnen aus Vinylnetzen gedruckt, zusammengesetzt und montiert.
Bogenformat (Formate)
Die Größe von Plakaten wird im Bogenformat angegeben. Dabei entspricht 1/1-Bogen dem Format DIN A1. Alle weiteren Formate werden aus dem 1/1-Bogen in Hoch- oder Querlage zusammengesetzt. Die häufigsten Bogenformate sind:
1/1-Bogen 59 x 84 cm
2/1-Bogen 84 x 119 cm
4/1-Bogen 119 x 168 cm
6/1-Bogen 119 x 252 cm
8/1-Bogen 168 x 238 cm
18/1-Bogen 360 x 260 cm
Das Format des City-Light-Posters ist ein Sonderformat und beträgt 120 x 176 cm.
Briefing
In der Werbung sind Briefings eine zentrale Plattform der Interaktion zwischen Auftraggebern und Werbeagenturen, bei denen entweder der Auftraggeber die aus seiner Sicht wichtigen Informationen über die Aufgaben- und Problemstellung, die gegebene Situation und seine Zielsetzungen und Strategien darlegt (Klientenbriefing) oder in der Folge die beauftragte Agentur an ihre einzelnen Abteilungen, die sich aus dem Klientenbriefing ergebenden Schlussfolgerungen an die eigenen Mitarbeiter weitergibt (Agenturbriefing).
Brutto-Reichweite
In der Mediaforschung die Summe der einzelnen Reichweiten mehrerer Werbeträger. In der Zahl für die Bruttoreichweite sind auch die auf Grund von Überschneidungen mehrfach erfassten Personen enthalten, die aus der Zahl für die Nettoreichweite eliminiert werden. Die Bruttoreichweite gibt also keinen Aufschluss darüber, wie viele Personen wie oft erreicht werden. Es handelt sich bei der Bruttoreichweite also um einen der Bruttokontaktsumme entsprechenden Anteilswert.
Budget (Etat)
Er bezeichnet die finanziellen Mittel, die in einem bestimmten Zeitraum für eine Werbekampagne zur Verfügung stehen. In der Regel entfällt der weitaus größte Teil des gesamten Werbeetats auf den Medieneinsatz; dieser Anteil wird als Streu-Etat bezeichnet (Etat-Swing).

