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Media-Lexikon

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  1. Kernzielgruppe
  2. Klassische Medien
  3. Klebeblock (Block)
  4. Klebung
  5. Kombination
  6. Kommunikation
  7. Kommunikations-Mix
  8. Kontaktdosis
  9. Kontakte
  10. Kontakthäufigkeit (Frequenz)
  11. Kontaktverteilung
  12. Konterdruck

Kernzielgruppe

Die Kernzielgruppe repräsentiert das größte konzentrierte Nachfragepotenzial. Sie zu adressieren bedeutet die geringste Gefahr eines Streuverlustes. 

Klassische Medien

Man versteht darunter die Medien Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk, Fernsehen, Kino und Außenwerbung.

Klebeblock (Block)

Eine Dekade wird aus logistischen Gründen in drei Klebeblöcke unterteilt, die jeweils drei bis vier Tage versetzt beginnen und enden. Innerhalb einer Dekade beginnt die Plakatierung in den Klebeblöcken A, B und C, also an unterschiedlichen Tagen.

Klebung

Plakate, die nicht hinterleuchtet werden, werden im Nassklebeverfahren der Plakatwerbung angebracht. Vor der Klebung werden die einzelnen Plakatteile gefalzt, zu ganzen Plakatsätzen zusammengetragen und in Wasser eingeweicht. Dann erfolgt die Klebung im nassen Zustand mit speziellem Leim. Papier und Farbe der Plakate müssen für die Nassklebung geeignet sein. 

Kombination

Mehrere für eine Werbemaßnahme belegte Werbeträger. Unter Einbeziehung der Frequenzen wird von einem Plan gesprochen.  

Kommunikation

Übermittlung von Informationen eines Senders an einen Empfänger. Im Sinne der Informationstheorie ist auch Werbung ein Kommunikationsvorgang ( > Werbebotschaft, > Werbewirkung). 

Kommunikations-Mix

Gesamtheit aller informellen, marktorientierten Aktivitäten, die das Zielpotential eines Angebotes kaufstimulierend beeinflussen sollen. (Direkter oder persönlicher Verkauf, Produkt- und Packungsgestaltung, Werbeeinsatz in klassischen Medien, Salespromotion, Directmarketing, Public Relations).

Kontaktdosis

Die Anzahl von Kontakten, die innerhalb des Werbezeitraums bei jeder Zielperson anfallen soll. Diese Entscheidung ist eine der schwierigsten im Planungsprozess. Zwar haben Studien zu dieser Problematik Stellung genommen, wie "Werbedosis / Werbewirkung", "Eff-Kurve" und "Agevis-Studie". Sie können jedoch nur gewisse Richtlinien geben, aber keine Empfehlung für einen speziellen Planungsfall sein. Spezifische Situationen einer einzelnen Kampagne müssen Berücksichtigung finden wie z.B. Komplexität der Werbeaussage, Konkurrenzsituation, Werbezeitraum, Mediamix etc. Überlegungen dieser Art können nur mit sehr viel Erfahrung und entsprechendem Fingerspitzengefühl zu guten Ergebnissen führen - besser wären produktspezifische Werbeerfolgskontrollen unter variierenden Testbedingungen, um mehr Sicherheit in der Wahl der optimalen Kontaktdosis zu erlangen.  

Kontakte

Unter Kontakten oder Bruttoreichweite versteht man die Summe aller Kontakte mit der eine Person oder eine Zielgruppe von einem oder mehren Werbeträgern erreicht werden. Im Gegensatz zur Reichweite, findet eine Berücksichtigung von Überschneidungen nicht statt. 

Kontakthäufigkeit (Frequenz)

In der Media- und Werbeforschung die Zahl der Kontakte, die ein Leser, Hörer, Zuschauer oder eine andere Zielperson mit einem oder mehreren Werbeträgern bzw. einem oder mehreren Werbemitteln hat. Die Kontakthäufigkeit bzw. Kontaktzahl gibt an, wie oft eine Zielperson oder Zielgruppe Kontakt mit den Werbeträgern, in denen eine Werbebotschaft geschaltet wurde, oder mit dem Werbemittel selbst hat.
In der Mediaplanung kommt der Zahl der Durchschnittskontakte besondere Bedeutung zu. Sie gibt an, wie oft die durchschnittliche Zielperson erreicht wird. Weil jedoch die tatsächliche Kontaktzahl stark um die durchschnittliche Kontaktzahl streuen kann, ist es auch notwendig, die Kontaktverteilung zu kennen. Ferner ist es möglich, Streuwerte um die durchschnittliche oder eine vorgegebene optimale Kontakthäufigkeit zu berechnen. Dadurch kann überprüft werden, inwiefern die geplante und tatsächliche Kontaktverteilung übereinstimmen.

Kontaktverteilung

Verteilung der insgesamt durch einen Plan angesprochenen Personen nach unterschiedlicher Kontakthäufigkeit (ggf. auch: Verteilung der insgesamt erzielten Kontakte nach Kontaktklassen). Die Kontaktverteilung ist von entscheidender Bedeutung für die Beurteilung der Werbewirksamkeit. Ein Maßstab für die Beurteilung der Qualität der Kontaktverteilung bietet z.B. der Sigma-Wert oder die Response-Funktionen (Kumulation, Werbewirkung). Eine optimale Kontaktverteilung besteht, wenn der Kontaktbereich besonders stark besetzt ist, in dem ein Maximum an Wirkung zu erwarten ist.  

Konterdruck

Um die Farben noch brillanter erscheinen zu lassen, wird bei hinterleuchteten Plakaten ein 2 bis 3-farbiger Konterdruck des Motivs auf der Rückseite der Plakate empfohlen.